George Clooney und eine noble Geste

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Bisher hat sich der 44-Jährige vor allem politisch engagiert, etwa gegen den Irak-Krieg, begegnet. Doch nun hat George Clooney einen weiteren Weg gefunden, um sein soziales Gewissen zu beruhigen: Nachdem er Anfang Juli zusammen mit Brad Pitt in Las Vegas das Hotel-Kasino-Projekt "The Ramblas" ins Leben gerufen hat, möchte er künftig 25 Prozent des Gewinns für einen guten Zweck zur Verfügung stellen.

"Ich spende das Geld gegen die Armut", so der Frauenschwarm. "Nur so kann ich damit leben, erfolgreich zu sein. Es ist schwierig, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass du ein gutes Leben führst und eines der größten Kasinos baust, während unzählige Kinder verhungern."

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass sich der Schauspieler für die weniger Privilegierten in der Welt einsetzt: Nach der Flutkatastrophe in Südostasien im Dezember vergangenen Jahres hatte sich der "Ocean's Twelve"-Darsteller für den "Tsunami Aid Telethon" engagiert. Auf die Initiative Clooneys hin nahmen Hollywood-Kollegen wie Brad Pitt und Johnny Depp Anrufe von spendenwilligen Amerikanern entgegen und brachten so eine beträchtliche Geldsumme zusammen.

Clooney selbst sieht seine Situation als eine Art dauerhaftes Dilemma: "Ich will meinen Lebensstil, den ich sehr schätze, nicht aufgeben - gleichzeitig aber empfinde ich eine große soziale Verantwortung."


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